3D Darstellung der Grabung
Lösungsvorschlag der Expertenrunde
Versuch einer zeichnerischen Rekonstruktion
Infomappe zum Projekt Son Gion
(Download pdf, ca.3 MB)
Eine umfangreiche Informationsmappe zur Geschichte der Burg, zum Verlauf der Grabung und zum Vorprojekt der Expertengruppe für den Erhalt dieses Kulturschatzes können Sie downloaden (anklicken).
Schwierige Suche nach Lösungen
Albtraum für den Burgherrn von Hohen Rätien
"Vor rund 10 Jahren kamen im Burggarten der mittelalterlichen Burg Hohen-Rätien hoch über Thusis bedeutende archäologische Funde zum Vorschein. Während Jahren gruben die Archäologen des Kantons nach den Schätzen. Nun ist die Arbeit abgeschlossen und zurück bleiben eine hässliche Baustelle im Garten des Burgherrn und die Frage, wer zahlt."
Text: SF DRS TV
Vorprojekt des Kantons zur Zuschüttung der Funde.
Sparvariante
Der Kanton hat den Auftrag erteilt, die billigste Variante für einen Abschluss der Grabung zu finden.
Das Vorprojekt des Kantons sieht daher vor, die ganze Grabungszone (incl. frühmittelalterliches Baptisterium mit Taufbecken) ohne weitere Umstände zuzuschütten.
Dazu ist eine 40m lange, mannshohe Betonmauer und die Zuführung von 500m3 (!!) Schüttmaterial notwendig.
Verfasser: Ing. Jürg Buchli
Übersichtplan
Schnitt 1
Schnitt 2
Schnitt 3
Schnitt 4
Schnitt 5
Das Projekt Son Gion
Vorprojekt der Expertenkomission
Mit dem Vorprojekt der Expertenkomission werden die wertvollen Überreste optimal konserviert und in das bestehende Umfeld der mittelalterlichen Burg eingefügt.
Die Besucher der Anlage können anhand der konservierten Grundmauern die ursprünglichen Dimensionen und Räume des antiken Ensembles erahnen und sich darin bewegen. So wird die Geschichte lebendig und kann vor Ort erfahren werden.
Verfasser: Ing. Jürg Conzett.
Ansicht
Schnitt 1
Schnitt 2
Schnitt 3
Grosses Interesse findet ein schön erhaltenes oktagonales (acht-eckiges) Taufbecken, das der Erwachsenentaufe gedient hat.
Eine ruinierte Burg?
Die Billiglösung des Kantons entspricht in keiner Weise den gesetzlichen Anforderungen an den denkmalpflegerischen Umgang mit unseren Kulturgütern. Sollte sie verwirklicht werden, so würde die mit viel Aufwand restaurierte und schön erhaltene Burganlage verschandelt. (s. Filmbeitrag des 10vor10)
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