Burg Hohen Rätien Burg Hohen Rätien Burg Hohen Rätien

 

Nach einem halben Jahrtausend des Zerfalls


Vergangenheit mit Zukunft

Nach einem halben Jahrtausend des Zerfalls wurde die Kirche in den Jahren 1980/81 von den zahlreichen Freiwilligen der Arbeitsgruppe Hohen Rätien restauriert.
(zu den Restaurierungsarbeiten)

Ein schlichtes Innere betont die Ruhe der romanischen Formen


Das gesamte Mauerwerk wurde überarbeitet, fehlende Teile ergänzt, Kirchenschiff und Chor mit einem Lärchenschindeldach gedeckt und das Dach des Campanile (Glockenturm) rekonstruiert.
1986 wurde das Vordach über der Eingangstüre nach den erkennbaren Spuren ergänzt. Damit präsentiert sich das Kirchlein St. Johann heute in seinen schlichten ursprünglichen Proportionen.
Dies war möglich durch die Unterstützung von Bund, Kanton und Gemeinde Sils i.D. und vieler weiterer Spender.

Kirche St. Johann Baptista

Entscheidend für die Geschichte Hohen Rätiens

war die Kirche St. Johann, romanisch San Gion Batista. Ihr verdankt der Burghügel den Namen Johannisstein, romanisch Crap San Gion. Die erhalten gebliebene Kirche wurde um 1400 errichtet und ist der letzte Zeugin einer bis in römische Zeit zurück reichenden christlichen Tauf- und Kirch-Tradition. Der Campanile (Glockenturm) ist älter, stand einst allein und gehörte ursprünglich zu einer um 1250 erbauten Vorgängerkirche.
Die weiträumigen archäologischen Ausgrabungen N/O der Kirche (1999-2005) legten eine Reihe von Vorgängerbauten frei, die in die Spätantike datieren. Im Zentrum steht ein Baptisterium (Taufkapelle) aus dem 5. Jh. mit erhalten gebliebenem Taufbecken.


Während mehr als 1000 Jahren

war Hohen Rätien das kirchliche Zentrum für den Heinzenberg mit der Tauf- undTalkirche St. Johann.

Wiederhergestellt: seit 1980 trägt die Kirche wieder ein schützendes Dach

Eine Brücke für den Kirchgang

Zum Kirchensprengel von Hohen Rätien gehörte der ganze Heinzenberg und im Frühmittelalter auch das innere Safiental. Eigens um den allsonntäglichen Kirchgang zur hoch gelegenen St. Johann zu ermöglichen, musste eine Brücke über den Rhein gebaut, unterhalten und nach manchem Hochwasser wieder neu errichtet werden.
(Ausführlicheres siehe Ponte Renasca).



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